Schola Cantorum Leipzig | Pressestimmen

_Danach zog der Mädchenchor mit einer Prozessionmusik von Benjamin Britten auf den Lippen in die Kirche ein und verzauberte das Publikum mit seinen strahlenden Stimmen unter der höchst engagierten Leitung von Marcus Friedrich, der seine Sängerinnen mit intensiven Dirigierbewegungen zu Höchstleistungen auflaufen ließ. Dem stand der auf der Orgelempore agierende Kammerchor der Schola Cantorum unter dem Dirigat von Grit Stief in keiner Weise nach. Mit delikater Stimmgebung und bestens präparierten Chorsolisten konnte man Chormusik von faszinierender Schönheit erleben. (Osterländer Volkszeitung)

  _Die jugendlichen Damen der Schola Cantorum Leipzig überzeugen mit reifen Stimmen in Ahléns "Sommarpsalm". Auch im musikalischen Zwiegespräch mit Altistin Henriette Reinhold gestalten sie Franz Schuberts "Ständchen" bezaubernd subtil. (Leipziger Volkszeitung)

  _Es zeigte sich wahre Meisterschaft im Herausarbeiten von Klangfarben und Stimmungen, in eigens für diese Besetzung komponierten Sätzen. Neben traditionellen weihnachtlichen Chorälen von Praetorius und Bach steht der Mädchenchor auch immer für das Bewahren des Erbes von Reinhard Syhre, der vor beinahe 50 Jahren den Chor gründete, und ihm viele Sätze und Kompositionen hinterließ. Die Syhreschen Lieder sind von bestechender Klarheit und Intensität, die von den Frauen mit großer klanglicher Detailfreude vorgetragen wurden. Die Lieder Brittens sind von stiller Festlichkeit, die ebenfalls erlebbar wurde. (Leipziger Volkszeitung)

  _Es ist bemerkenswert, wie das Ensemble der Musik seinen eigenen Ausdruck verleiht, ohne dabei den Gedanken des Werkes aus den Augen zu verlieren. Der Klang war ausgewogen und homogen, die Stimmen gut aufeinander abgestimmt. Dem Ensemble gelang es hervorragend, die Brücke zwischen der weihnachtlichen Musiktradition und der modernen Zeit zu schlagen. Der musikalische Ton verfehlte nie seine Wirkung und sorgte für Besinnlichkeit und innere Einkehr. (Leipziger Volkszeitung)

  _Absolut intonationssicher und präzise im sprachlichen Duktus formte der homogene Klangkörper klar ausgeprägte Stimmungscharaktere. Ob englisch in Purcells „In these delightful pleasant groves“, französisch in „Il est bel et bon“ von Pierre Passerau (16. Jhdt.) oder deutsch in „Das kranke Mägdlein“ von Max Zenger (1837-1911): Die Verschränkung der Stimmverläufe blieb transparent, plastisch und in der nicht selten heiklen Rhythmisierung mühelos wendig. (Süddeutsche Zeitung)

  _Lyrische Einfühlsamkeit bis in die tiefsten Piano-Rücknahmen zeigte sich wie im Volkslied „Im schönsten Wiesengrunde“ stets von schönmusikalisch geformter Substanz geprägt. Am deutlichsten erkennbar wurden die Stimmpotentiale im solistischen Einsatz. (Süddeutsche Zeitung)

  _Ein Höhepunkt Robert Schumanns Lieder „Nänie“, „Triolett“ und „Spruch“ sowie die nachfolgenden „Mädchenlieder“ „Mailied“, „Frühlingslied“, „An die Nachtigall“ und „An den Abendstern“. Hier hörte man die große Chorerfahrung, die das Ensemble konsequent aufgebaut und zu einem effizienten Klangkörper entwickelt hat. Die Sängerinnen spielten charmant und nuancenreich ihre gestalterischen Fähigkeiten aus, Schumanns Lieder erstrahlten facettenreich. (Isar-Loisach Bote)

  _Ohne unnötigen weihnachtlichen Schmelz entfalteten sich die bekannten Melodien, umrahmt von gleichermaßen homophoner Schlichtheit wie polyphoner Verschränkung, in sehr eindringlicher, chorisch vollständig ausgewogener und intonatorisch sicherer Art. (Leipziger Volkszeitung)