Geschichte
Die Schola Cantorum Leipzig besteht in ihrer heutigen Form seit 1993. Damals ging sie aus dem ehemaligen Kinder- und Jugendchor Schola Cantorum hervor, der von seinem Musikalischen Leiter Reinhardt Syhre 1963 an der Leipziger Ernst-Schneller-Schule gegründet wurde.
Das Folgende ist ein kurzer Überblick über die Geschichte der Schola Cantorum Leipzig von der Gründung bis heute.
1963 Eine lange Tradition der Zusammenarbeit der Leipziger Oper beginnt durch die Mitwirkung an einer Inszenierung von Puccinis Oper "Tosca".
1969 Die ersten Produktionen beim Berliner Rundfunk, Radio DDR und dem Deutschen Fernsehfunk werden eingespielt.
1971 Der Chor wirkt erstmals bei der Aufführung der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven unter Leitung des Dirigenten Herbert Blomstedt mit
1973 Auf Anregung des Gewandhauskapellmeisters Prof. Kurt Masur wird aus dem Chor der E.-Schneller-Schule der Gewandhaus-Kinderchor mit den Leitern Werner Dienemann und
Reinhardt Syhre.
1982 Das Ensemble wird unter der Leitung von
1990 Nach der Wiedervereinigung erfolgt die Angliederung des Chores an das Schulverwaltungsamt Leipzig als "besondere pädagogische Einrichtung" unter dem Namen "Leipziger Kinder- und Jugendchor SCHOLA CANTORUM".
1992 Nach dem Tode des Gründers des Chores, Reinhardt Syhre, wird im Juni Eckhard Budrowitz als neuer Leiter des Ensembles in das Amt eingeführt.
2001 Im Juni gibt der langjährige Leiter Eckhard Budrowitz sein Abschiedskonzert, im November wird der neue Chorleiter Martin Lehmann in das Amt des künstlerischen Direktors der SCHOLA CANTORUM LEIPZIG eingeführt.
2003 Die Schola Cantorum bietet erstmalig Musikalische Früherziehung für Kinder ab 2½ Jahre an.
2005 Im September übernimmt Philipp Amelung die künstlerische Leitung des Chores.
2007/2008 Umstrukturierung des Kinderchores in Kinderchor 1, Kinderchor 2 und Mädchenchor Vorstufe. Die SCHOLA CANTORUM besteht nun aus fünf Chorstufen.
2010 Der Frauenchor wandelt sich zum Ensemble SCHOLA CANTORUM.