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Telefon: (0341) 213-2116
Addresse: Manetstraße 8, 04109 Leipzig

Sprechzeiten des Chorbüros

dienstags von 14 bis 18 Uhr
mittwochs von 14 bis 16 Uhr
donnerstags von 14 bis 20 Uhr
sowie nach vorheriger Vereinbarung

Unser Standort

Zebrafell Mit Streifen In Nahaufnahme

Was man über die Musik wissen muss

  • Zusammenfassung der Lektion

    Nicht mit großen, sondern möglichst kleinen Schritten klettern wir heute eine ganz besondere Tonleiter hinauf. Wir widmen uns geheimnisvollen Vorzeichen und schreiben mit Hilfe der Noten sogar ganze Wörter. Fast wie mit einer Geheimsprache. Ihr glaubt, das geht nicht? Wir beweisen es Euch!

  • Altersempfehlung & benötigte Zeit

    Die Lektion ist geeignet für Mädchen und Jungen ab einem Alter von sechs Jahren mit Unterstützung der Eltern und ab acht Jahren ohne fremde Hilfe. Ihr braucht zum Lösen der Aufgaben ungefähr 20 bis 30 Minuten.

  • Benötigtes Material, technisches Equipment & Vorbereitung

    Für die Lektion ist ein PC (mit Lautsprechern), oder ein Tablet und natürlich ein Internetanschluss nötig. Zum Schreiben der Noten braucht Ihr Notenpapier. Wer möchte kann sich dieses selbst ausdrucken. Wer nicht drucken will, zieht sich die Notenlinien einfach selbst. Dafür braucht Ihr ein weißes Blatt Papier, einen Bleistift (sicherheitshalber mit Radiergummi) und ein Lineal.

  • Wer hat's gemacht?

    Diese Musikstunde wurde mit ♥ für Euch zusammengestellt von Frau Wohlust und Frau Kuritz. Beide unterrichten an der Schola Cantorum Leipzig die Chormitglieder im Fach Musiktheorie und haben dabei (wie man sieht) eine ganze Menge Spaß!

4. Lektion: Auf und ab in kleinsten Schritten

  • 1. Hey, sagt, wie geht's denn, Leute

    Herzlich Willkommen zu unserer mittlerweile vierten Lektion! Wir freuen uns sehr, dass Ihr wieder mit dabei seid. Aber natürlich kann’s auf keinen Fall ohne Erwärmung losgehen! Seid Ihr bereit? Wir zählen bis drei: eins, zwei und drei!

     

  • 2. Erinnert Ihr Euch?

    In der letzten Lektion haben wir die C-Dur-Tonleiter unter die Lupe genommen und uns die Schritte von einem Ton zum anderen genauer angeschaut. Da gab es die halben und die ganzen Tonschritte. Ein Halbtonschritt (HT) ist in unserem Notensystem der kleinste Abstand zwischen zwei Tönen. Von Taste zu Taste geht man auf dem Klavier einen Halbtonschritt weiter. Ein Ganztonschritt (GT) besteht aus… Na!? Richtig! Zwei Halbtonschritten. Unsere C-Dur-Tonleiter besteht (wie man sehen kann) aus vielen ganzen und zwei halben Tonschritten.

     

     

    Neben den Namen der weißen Tasten (c, d, e, f, g…) haben wir außerdem die Namen der schwarzen Tasten kennengelernt. Will man deren Namen bestimmen, benötigt man die Vorzeichen: Unser  ♯  (Kreuz) und unser  ♭  (B).

     

    Steht ein Kreuz vor einem Stammton (c, d, e, f, g…), wird dieser um einen Halbton erhöht und an den Namen des Tones die Silbe -is angehängt: Aus dem Ton d wird so der Ton dis und statt der weißen Taste muss die schwarze gespielt werden.

     

     

    Steht ein B vor einem Stammton, wird dieser um einen Halbtonschritt erniedrigt und an den Namen des Tones die Silbe -es angehängt. Aus dem Ton d wird so der Ton des. (Achtung, Ausnahme: a wird zu as und h wird zu b) Auch wenn dieser Fall eintritt, muss statt einer weißen eine schwarze Taste gespielt werden.

     

     

    Damit Ihr Euch das leichter merken könnt, gibt es eine tolle Eselsbrücke: Das  ♯  sieht fast wie eine kleine Leiter aus, auf der man empor klettert, also erhöht sich der Ton. Unser ♭  hingegen trägt einen kleinen, aber verdammt schweren Rucksack mit sich herum, der dazugehörige Ton wird also tiefer. Erinnert Ihr Euch?

  • 3. Na dann, auf zu neuen Ufern

    In der letzten Lektion konntet Ihr Euch anhören, wie es klingt, wenn man alle Tasten (schwarze und weiße von c’ bis c”) nacheinander spielt. Diese Leiter aus Tönen, die immer einen Halbtonschritt voneinander entfernt sind, hat natürlich auch einen Namen. Man nennt sie chromatische Tonleiter. (Das Wort “chromatisch” stammt aus dem Griechischen und kann mit “bunt” übersetzt werden.) In der Musik bedeutet “chromatisch” in Halbtönen fortzuschreiten.

     

     

    Um die chromatische Tonleiter aufwärts aufzuschreiben, braucht man unser Kreuz ( ♯ ), das jeden der Stammtöne um einen Halbton erhöht. So entstehen die vielen Halbtonschritte. “Warum braucht das e kein Kreuz”, werden sich nun einige fragen. Ganz einfach! Zwischen e und f (genau wie zwischen h und c) liegt von Natur aus nur ein Halbton. Daher kann man an dieser Stelle auf das Kreuz verzichten.

     

     

    Natürlich kann man die chromatische Tonleiter abwärts auch aufschreiben. Und sicher wissen einige Schlaumeier unter Euch längst, welches Vorzeichen dafür verwendet wird. Richtig! Unser B (♭). Und weil zwischen c und h (genau wie zwischen f und e) von Natur aus nur ein Halbton liegt, verzichten wir an dieser Stelle wieder auf ein Vorzeichen.

     

  • 4. Kurze Pause

    Lasst uns doch mal über was anderes sprechen… zum Beispiel Verkehrsschilder! Welche fallen Euch als Erstes ein? Sicher ist das Stoppschild ganz vorne mit dabei. Es gibt vermutlich hunderte verschiedene Verkehrsschilder. Manche davon regeln wie schnell die Autos fahren dürfen. Andere sind wiederum für Fahrradfahrer wichtig, damit keine Unfälle passieren. Wir haben vier verschiedene Schilder für Euch herausgesucht, die Ihr vielleicht schon mal irgendwo gesehen habt.

    Wir verraten natürlich auch, was die Schilder (von links nach rechts) bedeuten: Das Erste bedeutet, der Autofahrer darf höchstens mit einer Geschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde fahren. Das Zweite bedeutet, hier darf niemand überholen. Das Dritte bedeutet, hier darf nur kurz gehalten, aber nicht etwa länger geparkt werden. Und das Vierte? Wenn das Vierte zu sehen ist, bedeutet das, die Geschwindigkeitsbegrenzung, das Überhol- oder das Parkverbot sind ab sofort wieder aufgehoben. Jetzt ist alles wieder erlaubt. (Naja, zugegeben, im Straßenverkehr ist NIE alles erlaubt. Und das ist sicher auch ganz gut so!)

     

    Warum erzählen wir Euch das eigentlich alles?? Ganz einfach: So ähnlich funktioniert das auch mit unseren Noten. Die Vorzeichen (♯ & ♭) sind unsere Verkehrsschilder. Die bedeuten für den Pianisten, dass schwarze Tasten zu spielen sind. Und wie im Verkehr gibt es natürlich auch in der Musik ein Symbol, das diese Vorzeichen wieder aufhebt oder “auflöst”. Das Auflösungszeichen ♮ hebt ein vorangegangenes Vorzeichen wieder auf, sodass (wie im folgenden Beispiel) wieder der Stammton (g) zu singen oder zu spielen ist.

     

  • 5. Und jetzt seid Ihr dran

    Mit den Notennamen einer chromatischen Tonleiter kann man viele witzige Wörter schreiben. Wir haben uns ein kleines Notenrätsel für Euch ausgedacht, bei dem Ihr direkt miträtseln könnt. Wer Lust hat, kann sich Notenpapier und einen Bleistift schnappen, um sich die Geheimcodes aufzuschreiben. (Vielleicht könnt Ihr sie später mal irgendwann gut gebrauchen?)

     

  • 6. Teste Dein Wissen

    Und nun wird noch ein wenig gequizzt! Am besten Ihr startet mit den Noten ohne Vorzeichen. Wir geben Euch mit den Namen der Stammtöne nochmal ein wenig Starthilfe: c, d, e, f, g, a, h, und c. Wenn Ihr sicher seid, wagt Euch an die Namen der Noten mit ihren Vorzeichen! (Falls das Quiz nicht richtig lädt, klickt Ihr einfach hier.)

     

  • 7. Ade, bye bye, auf Wiederseh'n

    Das war’s auch schon für heute! Wie immer verabschieden wir uns rhythmisch. Viel Spaß beim Mitmachen und bis zum nächsten Mal!

     

Interessante Links zum Thema

  • Für Anfänger: Jede Menge Tonleitern findet Ihr in Trompis Tondschungel.
  • Für Fortgeschrittene: Einen umfangreichen Artikel über Chromatik gibt’s bei Wikipedia.
  • Den Begriff “Chromatik” gibt’s nicht nur in der Musik, sondern auch in der Malerei. Ein paar Beispiele?
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