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Addresse: Manetstraße 8, 04109 Leipzig

Sprechzeiten des Chorbüros

dienstags von 14 bis 18 Uhr
mittwochs von 14 bis 16 Uhr
donnerstags von 14 bis 20 Uhr
sowie nach vorheriger Vereinbarung

Unser Standort

Jemand Steigt Eine Metalltreppe Hinauf

Was man über die Musik wissen muss

  • Zusammenfassung der Lektion

    Heute vertiefen wir unser Wissen über Leitern, gucken uns speziell die C-Dur-Tonleiter an und laufen diese sogar hoch und wieder runter. Dann marschieren wir über schwarze und weiße Tasten in halben und in ganzen Schritten und lernen sogar noch zwei besondere Zeichen kennen. Habt Ihr Lust uns auf der Leiter hoch hinaus zu folgen?

  • Altersempfehlung & benötigte Zeit

    Die Lektion ist geeignet für Mädchen und Jungen ab einem Alter von sechs Jahren mit Unterstützung der Eltern und ab acht Jahren ohne fremde Hilfe. Ihr braucht zum Lösen der Aufgaben ungefähr 30 Minuten.

  • Benötigtes Material, technisches Equipment & Vorbereitung

    Für die Lektion ist ein PC (mit Lautsprechern), oder ein Tablet und natürlich ein Internetanschluss nötig.

  • Wer hat's gemacht?

    Diese Musikstunde wurde mit ♥ für Euch zusammengestellt von Frau Wohlust und Frau Kuritz. Beide unterrichten an der Schola Cantorum Leipzig die Chormitglieder im Fach Musiktheorie und haben dabei (wie man sieht) eine ganze Menge Spaß!

3. Lektion: Hoch, runter, immer weiter auf der Leiter

  • 1. Hey, sagt, wie geht's denn, Leute?

    Mittlerweile wisst Ihr bestimmt schon, was Euch als Erstes erwartet. Steht auf, schüttelt einmal kräftig alle Eure Arme, Beine, Hände und Köpfe aus. Ihr seid bestimmt schon so textsicher, dass ihr gleich mit einsteigen könnt: Hey, sagt, wie geht’s denn, Leute? Super, dass Ihr da seid heute!

     

  • 2. Erinnert Ihr Euch?

    In der letzten Lektion haben wir gelernt, wie man die schneckenförmigen Rundungen des Violinschlüssels zeichnet und wie sich viele, viele Töne zu einer langen Tonleiter aufreihen. Auch die Namen der Noten haben wir kennengelernt: c, d, e, f, g, a und h. Und dann geht’s von c wieder von vorne los. Um ein tief klingendes c nicht mit einem hoch klingenden c zu verwechseln, werden den Noten durch kleine Striche verschiedenen Stockwerken zugeteilt. (Je mehr Striche, desto höher.) Diese Stockwerke nennt man auch Oktavbereiche. Hier haben wir sie nochmal für Euch abgebildet. Alle Klaviertasten mit dem Namen c haben wir bunt eingefärbt. Erinnert Ihr Euch?

     

  • 3. Na dann, auf zu neuen Ufern

    Tonleitern, die auf einem c beginnen und mit einem c (ein Stockwerk höher) enden, nennt man C-Dur-Tonleitern. Sie bestehen aus insgesamt acht Tönen. Heute wollen wir uns einmal die C-Dur-Tonleiter von c’ (gelb) bis c’’ (orange) genauer anschauen. So sieht sie aus, wenn man die Noten der Reihe nach in ein Notensystem schreibt.

     

     

    Und was man mit einer C-Dur-Tonleiter alles anstellen kann, das zeigen wir Euch am besten in einem Video!

     

  • 4. Von halben und ganzen Schritten

    Legt man diese C-Dur-Tonleiter nun auf unsere Klaviertastatur, kann man gut sehen, dass man dafür nur die weißen Tasten des Klaviers braucht. Wir haben die Ansicht für Euch mal etwas vergrößert, damit man es besser erkennen kann.

     

     

    Aber unsere Tastatur besteht, wie Ihr sicher längst gesehen habt, nicht nur aus weißen Tasten. Zusätzlich sind schwarze Tasten in regelmäßig wiederkehrenden Zweier- und Dreiergruppen auf dem Klavier angeordnet. Welche Funktion diese haben, erklären wir Euch jetzt! Wie alle weißen Tasten der C-Dur-Tonleiter klingen, haben wir schon gehört. Hier nochmal zur Erinnerung, wie’s klingt!

     

     

    Und jetzt hören wir uns mal an, wie ALLE Tasten (also auch die schwarzen) von c’ (gelb) bis c’’ (orange) klingen.

     

     

    Ein ziemlicher Unterschied, nicht? Aber wie kommt das? Spielt man auf unserer Klaviertastatur (von links nach rechts) alle Tasten, also auch die Schwarzen, dann hört man auch all die Tonschritte, die in unserer C-Dur-Tonleiter sonst gar nicht vorkommen, nämlich lauter halbe Tonschritte. Man sagt auch Halbtonschritte (HT). Das sind die kleinsten Abstände zwischen zwei Tönen, die man auf dem Klavier spielen kann.

     

    Spielt man also eine weiße und danach die danebenliegende schwarze Taste, hört man einen Halbtonschritt. Spielt man von einer weißen zur nächsten weißen Taste und lässt die dazwischen liegende schwarze Taste weg, hört man einen ganzen Tonschritt. Man sagt auch Ganztonschritt (GT). Denn zwei halbe Tonschritte ergeben zusammen einen Ganzen.

     

    Wenn auf unserer Tastatur zwischen zwei weißen Tasten die schwarze Taste fehlt, hat sich nicht etwa der Klavierbauer geirrt. Zwischen diesen weißen Tasten liegt einfach nur ein halber Ton Abstand. Oder anders gesagt: Unsere C-Dur-Tonleiter besteht aus vielen Ganztonschritten und genau zwei Halbtonschritten: Die Halben liegen zwischen den Tönen e’ und f’ sowie zwischen h’ und c’. Auf unsere Klaviatur übertragen, sieht das Ganze dann so aus:

     

  • 5. Das Kreuz mit dem B

    Kurz vor Schluss der heutigen Lektion möchten wir es jedoch nicht bei den Namen der weißen Tasten belassen. Diese müsstet Ihr ja mittlerweile im Schlaf aufsagen können. Wie hießen die nochmal? Ach ja… c, d, e, f, g, a und h. Diese Töne nennen sich auch Stammtöne. Die Namen der schwarzen Tasten kann man nun von den Namen der weißen Tasten (also der Stammtöne) ableiten.

     

    Damit jeder Pianist genau weiß, welche schwarze Taste er spielen soll, hat man sich wieder spezielle Zeichen ausgedacht – sogenannte VORzeichen! Dürfen wir VORstellen? (Trommelwirbel!) Das Kreuz und das B:  ♯  und ♭

     

    Schreibt man also ein  ♯  VOR einen Stammton (zum Beispiel ein “d”), so wird dieser Ton um einen Halbtonschritt ERHÖHT. Auf der Klaviatur wird also die nächsthöhere Taste gespielt. Es verändert sich dabei nicht nur der Ton, sondern auch der Name des Stammtons. An dessen Namen wird die Silbe “is” angehängt. Unser “d” wird nun zu einem “dis”. Das funktioniert so natürlich nicht nur mit dem “d”. Schaut mal!

     

     

     

     

    Schreibt man ein ♭ VOR einen Stammton (zum Beispiel ein “d”) so wird dieser Ton um einen Halbtonschritt ERNIEDRIGT. Auf der Tastatur wird dann die nächsttiefere Taste gespielt. Anders als beim ♯ wird dem Tonnamen die Silbe “es” angehängt. Aber Vorsicht, denn jede Regel hat natürlich auch eine Ausnahme! Das “a” wird zum “as”, das “e” zum “es” und bei dem “h” verändert sich der ganze Buchstabe zu einem “b”.

     

     

    Als Eselsbrücke können wir uns merken: Das ♯ sieht fast wie eine kleine Leiter aus, auf der man empor klettert, also erhöht sich der Ton. Unser ♭ hingegen trägt einen kleinen, aber verdammt schweren Rucksack mit sich herum, daher wird der Ton immer tiefer. Und sollte sich schon jemand gefragt haben, ob es auch einen Ton gibt, der “his” oder gar “eis” heißt: Ja, auch diese Noten gibt es natürlich. Aber das ist eine andere Geschichte…

  • 6. Im Galopp dem Ende entgegen

    Puh… jetzt qualmen uns die Köpfe. Zeit für ein Spiel! Schwingt Euch aufs Pferd, wir galoppieren im Sauseschritt dem Ende der Lektion entgegen. Schnallt Euch lieber an, denn es wird wild! (Falls das Quiz nicht richtig lädt, klickt Ihr einfach hier.)

     

  • 7. Ade, bye bye, auf Wiederseh’n!

    Es hat uns wieder großen Spaß gemacht, wir hoffen Euch auch! Bleibt uns zum Schluss noch etwas Rhythmus. Seid Ihr dabei? Viel Freude beim Mitmachen und bis bald zu unserer nächsten Lektion!

     

     

Interessante Links zum Thema

  • Für Anfänger: Noch mehr zum Thema Vorzeichen (♯ &♭) erfahrt Ihr in Trompis Dondschungel!
  • Die Vorzeichen vertiefen und einen ersten Blick auf die Tonarten werfen? Das geht bei Wikibooks.
  • Für Fortgeschrittene: Einen tollen Überblick über alle Vorzeichen und Tonarten gibt’s bei Wikipedia.
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