Installation Mit Der Aufschrift
Karten ab sofort im Vorverkauf erhältlich

Lakomys Traumzauberbaum im Bildermuseum

"Gar nicht so sehr weit hin­ter der Stadt über die klei­ne Brü­cke am ande­ren Ufer des Flüss­chens, dort beginnt ein gro­ßer, gro­ßer Wald." So beginnt Rein­hard Lako­mys "Traum­zau­ber­baum", eines der hier­zu­lan­de bekann­tes­ten Hör­spie­le aus dem Jahr 1980.

Am 11. und 12. Juni 2016 brin­gen Spat­zen­chö­re und Kin­der­chor der Scho­la Can­torum Leip­zig Lako­mys "Traum­zau­ber­baum“ an beson­de­rem Ort zum Klin­gen: dem Muse­um der bil­den­den Küns­te Leip­zig. "Über 80 mit­wir­ken­de Mit­glie­der aus den Chö­ren und der Musi­ka­li­schen Früh­erzie­hung sowie drei Schau­spie­ler in den Rol­len des Traum­zau­ber­baums, Wald­w­uf­fel und Moos­mut­zel wer­den am Auf­füh­rungs­wo­chen­en­de betei­ligt sein und erzäh­len dann die Geschich­ten vom Eier­be­cher, dem Klop­se­mops oder dem Pfan­ne­ku­chen­schreck“, freut sich Mar­cus Fried­rich, künst­le­ri­scher Lei­ter der Scho­la Can­torum Leip­zig, auf die Kon­zer­te. "Die Geschich­ten­lie­der sind nicht ganz ohne und – obwohl für Kin­der – vom Schwie­rig­keits­grad nicht zu unter­schät­zen", weiß der Chor­lei­ter zu berich­ten. "Unse­re Sän­ge­rin­nen und Sän­ger berei­ten sich seit etwa acht Wochen inten­siv auf die Auf­füh­run­gen vor."

Ein Pro­ben­la­ger führ­te die älte­ren Chor­mit­glie­der dazu für ein gan­zes Wochen­en­de in die Bad Lau­si­cker Jugend­her­ber­ge, wo auch Tei­le der Kulis­se ent­stan­den: "Vie­le phan­ta­sie­voll gestal­te­te Traum­blät­ter sind dabei her­aus­ge­kom­men und kön­nen wäh­rend der Vor­stel­lun­gen bewun­dert wer­den", so Friedrich.

Die sze­ni­schen Auf­füh­run­gen fin­den am 11. und 12. Juni jeweils um 17:00 Uhr im Leip­zi­ger Bil­der­mu­se­um, Katha­ri­nen­stra­ße 10, statt. Ein­ge­la­den sind vor allem Kin­der und Fami­li­en, sich "ver­zau­bern" zu las­sen und für eine knap­pe Stun­de in die Welt der Träu­me ein­zu­tau­chen. Kar­ten sind ab sofort zu 9 und 6 Euro in der Musi­ka­li­en­hand­lung Oels­ner und im Muse­um der bil­den­den Küns­te erhält­lich. Rest­kar­ten gibt es an der Abendkasse.

Schola Cantorum Leipzig

Die Scho­la Can­torum Leip­zig (zu Deutsch: Sing­schu­le) wur­de im Jahr 1963 als Kin­der- und Jugend­chor gegrün­det und arbei­tet seit 1982 unter Trä­ger­schaft der Stadt Leip­zig. Über 300 Kin­der, Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne sin­gen und musi­zie­ren heu­te in der musi­ka­li­schen Früh­erzie­hung, den Spat­zen­chö­ren, im Kin­der­chor, dem inter­na­tio­nal renom­mier­ten Mäd­chen­chor bis hin zu Ensem­ble und gemisch­tem Kam­mer­chor. Die ver­schie­de­nen Ensem­bles gestal­ten jähr­lich über 40 Kon­zer­te vor ins­ge­samt mehr als 10.000 Zuhö­rern in Leip­zig und zum Teil weit dar­über hin­aus. Die Scho­la Can­torum Leip­zig ist damit eine der größ­ten und aktivs­ten Chor­for­ma­tio­nen Mit­tel­deutsch­lands, wich­ti­ger loka­ler Bil­dungs­trä­ger, sowie Bot­schaf­ter für die Musik­stadt Leipzig.

Titelfoto: Grit Hartung

Schola Cantorum

Die Schola Cantorum Leipzig wurde 1963 gegründet und vereint heute über 300 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in verschiedenen Ensembles.