1963-2013: fünf Jahrzehnte in Bildern

Die Geschichte der heutigen Schola Cantorum reicht bis ins Jahr 1963 zurück, als der Leipziger Musikpädagoge Reinhardt Syhre an der Marienbrunner Grundschule einen Schulchor gründet. Dieser macht schon bald mit Qualität von sich Reden. Nicht anders ist es zu erklären, dass die Sängerinnen und Sänger bereits ab Mitte der 60er Jahre die Aufgaben des Kinderchores der Oper, und auf Initiative Kurt Masurs ab 1973 auch des Gewandhauses wahrnehmen. Anfang der 80er Jahre kommt es zum Bruch zwischen Syhre und Masur und der Chor wird als Kinderchor der Stadt Leipzig vom Rat der Stadt übernommen.

Nach Syhres Tod 1991 übernimmt mit dem Mecklenburger Eckhard Budrowitz eine jüngere Chorleiter-Generation die musikalische Leitung. Budrowitz formt aus Syhres Ensemble eine vokale Grundstufe, einen Kinderchor sowie den heutigen Mädchenchor. Es folgen Platzierungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben sowie vielbeachtete CD-Einspielungen. Budrowtiz' Nachfolger wird 2001 der Dresdner Dirigent Martin Lehmann, der fortan den Fokus auf den Nachwuchs legt: 2003 findet erstmals musikalische Früherziehung an der Schola Cantorum statt. 2004 entsteht zudem der Frauenchor. In Philipp Amelungs Wirkungszeit (2005-2011) ist die Schola Cantorum unter anderem im Rahmen von Konzertreisen in Polen, Frankreich, Italien und den USA zu erleben. 2011 übernimmt Marcus Friedrich die Leitung der Chöre. Zwei Jahre später feiern schließlich rund 170 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus musikalischer Früherziehung, Spatzen- und Kinderchor, Mädchenchor und Frauenensemble 50 Jahre Schola Cantorum Leipzig. Weiterlesen?

Projektdetails

Fotos: Gert Mothes, Steffen Junghans, Matthias Knoch, Heidrun Baranowski, Susanne Richter, Heike Müller-Syhre, Archiv, privat
Datum: von der Gründung bis zum Fünfzigsten
Ort: Leipzig, Nürnberg, Dresden, Ungarn ...