Stefanie Schuster-Smits (Portraitfoto)

Stefanie Schuster-Smits

Gesangspädagogin

Die deutsch-nie­der­län­di­sche Sopra­nis­tin Ste­fa­nie Schus­ter-Smits stu­dier­te zunächst Gesangs­päd­ago­gik an der Staat­li­chen Hoch­schu­le für Musik in Karls­ru­he. Nach ihrem Abschluss wech­sel­te sie an die Hoch­schu­le für Dar­stel­len­de Kunst und Musik in Frank­furt am Main.

1997 war Ste­fa­nie Smits Preis­trä­ge­rin beim "Maria Cal­las-Grand Prix in Athen". Im sel­ben Jahr wur­de sie als "Don­na Anna" für Katha­ri­na Thal­bachs "Don Gio­van­ni" in Ber­lin engagiert.

Nach ihrem gro­ßen Erfolg als "Don­na Anna" wur­de der nor­we­gi­sche Regis­seur Per Fos­ser auf die jun­ge Sän­ge­rin auf­merk­sam und hol­te sie für die Titel­rol­le in Puc­ci­nis "Tos­ca" an die Nor­ske Ope­ra Oslo. Im Som­mer 1998 sang sie unter der Regie von Geor­ge Tabo­ri die "Ers­te Dame" in der Pro­duk­ti­on "Zir­kus um Zau­ber­flö­te" mit inter­na­tio­na­lem Sän­ger- und Artis­ten­en­sem­ble im Zir­kus Ron­cal­li in Ber­lin. Im dar­auf­fol­gen­den Jahr trat sie ihr ers­tes Fest­enga­ge­ment am Lan­des­thea­ter Coburg an. 2000 war sie Fina­lis­tin beim "Con­cours Inter­na­tio­nal de Chant in Toulouse".

2001 erhielt die Künst­le­rin für die Ver­kör­pe­rung der "Eli­sa­beth" in Richard Wag­ners "Tann­häu­ser" den Thea­ter­preis des Lan­des­thea­ters Coburg sowie ein Sti­pen­di­um der Richard Wag­ner-Stif­tung Bay­reuth, das mit einem Lie­der­abend in Vil­la Wahn­fried ver­bun­den war. Außer­dem sang sie die Rol­le in einer Gala Vor­stel­lung an der Sei­te von Wolf­gang Bren­del als "Wolf­ram von Eschenbach".

Ste­fa­nie Schus­ter-Smits schuf sich in den letz­ten Jah­ren ein breit­ge­fä­cher­tes Reper­toire im lyrisch- bis jugend­lich-dra­ma­ti­schen Fach. Sie war Ensem­ble­mit­glied an den Büh­nen der Stadt Müns­ter, gas­tier­te unter ande­rem in Lübeck, Linz, Kai­sers­lau­tern, Regens­burg, Bre­men, am Staats­thea­ter Mainz, sowie am Staats­thea­ter am Gärn­ter­platz in München.

In der Spiel­zeit 2009/2010 gas­tier­te Ste­fa­nie Schus­ter-Smits am Lan­des­thea­ter Coburg als "Rosa­lin­de" und als "1. Dame". Außer­dem war sie im Janu­ar 2010 als Solis­tin in der Phil­har­mo­nie Köln an der Sei­te von Hans Sotin und den Bochu­mer Sin­fo­ni­kern zu hören. Dar­aus ent­wi­ckel­te sich eine wei­ter­ge­hen­de Zusam­men­ar­beit auch für die Spiel­zeit 2010/2011 mit "War-Requi­em" (Brit­ten) eben­falls in der Phil­har­mo­nie Köln. 2012 war die Sopra­nis­tin am Thea­ter Hagen als "Rosa­lin­de" in der "Fle­der­maus" und im "Ring an einem Abend" (Richard Wagner/Loriot) als "Sieg­lin­de" zu hören.

Im März 2013 sang sie an der Sei­te von Rene Kol­lo ein gros­ses Gala­kon­zert mit dem Phil­har­mo­ni­schen Orches­ter Hagen unter der Lei­tung von GMD Flo­ri­an Lud­wig, ist seit der Sai­son 2012/13 als "Rosa­lin­de" in der "Fle­der­maus" am Volks­thea­ter Ros­tock zu hören und gas­tier­te in der Titel­par­tie von Puc­ci­nis "Tos­ca" am Thea­ter Müns­ter im April und Juni 2013. Seit Okto­ber 2012 hat Ste­fa­nie Schus­ter-Smits einen Lehr­auf­trag für Gesang am Insti­tut für Kunst- und Kul­tur­wis­sen­schaf­ten der TU Dortmund.

Von Janu­ar bis Juni 2014 war sie Ensem­ble­mit­glied des Volks­thea­ter Ros­tock und gas­tier­te dort unter der Thea­ter­lei­tung von Sewan Latchi­ni­an. 2015 war sie unter ande­rem in Beet­ho­vens 9. Sin­fo­nie im Kon­zert­haus Dort­mund und als "Tos­ca" in der Phil­har­mo­nie Köln zu hören. Wei­te­re Gast­ver­trä­ge führ­ten sie an das Volks­thea­ter Ros­tock und die Musi­ka­li­sche Komö­die Leipzig.

Stand: September 2018