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Update: SARS-CoV-2 Risikomanagement

Update: SARS-CoV-2 Risikomanagement

Auf dieser Seite finden Sie eine umfangreiche Sammlung von wissenschaftlichen Studien, Risikoeinschätzungen, Hygienekonzepten und Handlungsempfehlungen im Zusammenhang mit dem SARS-CoV-2-Erreger für die Bereiche Musik, Chor und Gesang. Wir weisen darauf hin, dass die Zusammenfassungen den Inhalt der Risikobewertungen und Studien nur stark verkürzt wiedergeben. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität.


Am 17.07.2020 erfolgt das vierte Update der Risikoeinschätzung des Instituts für Musikermedizin, des Universitätsklinikums sowie der Hochschule für Musik Freiburg. Erstmals wird auf die CORONA WARN-APP verwiesen, die zur Risiko-Ermittlung genutzt werden kann. “Auch [wiederkehrende] Corona-Tests, die Ergebnisse hinsichtlich einer Infektion mit SARS-CoV-2 innerhalb von Stunden liefern können, haben für Hygienekonzepte von Ensembles große Potenziale.” Im Vergleich zur Mundatmung und zum Sprechen nimmt man beim Singen im Mittel eine etwa 30 Mal höhere Emissionsrate von Aerosolen an. “Einen wichtigen Ansatzpunkt für die Risikoeinschätzung einer Ansteckung durch Aerosole liefert der CO2-Gehalt der Luft. Er kann als Maß für die Ansammlung von in Aerosolen enthaltenen SARS-CoV-2 Viren herangezogen werden.” Erstmals werden vier Stufen des Infektionsrisikos in Abhängigkeit von den risikoreduzierenden Maßnahmen formuliert (Risikomatrix). [Download PDF] [Quelle]

[09.07.2020] Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) – SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard – Empfehlungen für die Branche Bühnen und Studios für den Bereich Proben- und Vorstellungsbetrieb [Download PDF] [Quelle]

[09.07.2020] Chorsingen und Corona – Ein Crashkurs: Im Interview gibt Professor Michael Fuchs, Leiter des Zentrums für Musikermedizin am Universitätsklinikum Leipzig, Auskunft zu Abstandsregeln, Anforderungen an den Probenraum, Hygienevorschriften, Dokumentationspflichten  etc. [weiter zu YouTube]

[03.07.2020] Erste Ergebnisse zu Aerosol-Studie mit dem Chor des BR – Wissenschaftler des LMU Klinikums München und des UK Erlangen untersuchen Corona-Ansteckungsrisiken beim Singen [weiter zur Pressemitteilung]

Am 03.07.2020 veröffentlichen Wissenschaftler*innen des Teams “Contamination Control” des Hermann Rietschel Instituts der TU Berlin Messungsergebnisse zur Emissionsrate von Aerosolen beim Singen. Fazit: “Ensemblegröße und -aufstellung, Probenkonzeption, Raumgröße und Lüftungskonzept sind effektive Instrumente der Risikoreduktion in Ergänzung der grundlegenden Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln.” [Download PDF] [Quelle]

Am 02.07.2020 bestätigen Untersuchungen der Klinik für Audiologie und Phoniatrie der Berliner Charité, dass beim Singen höhere Emissionsraten der Aerosole entstehen als beim Sprechen und Atmen. [Download PDF] [Quelle]

Am 02.07.2020 veröffentlichen Wissenschaftler*innen des Teams “Contamination Control” des Hermann Rietschel Instituts der TU Berlin Berechnungen, die zeigen, dass CO2 ein guter Indikator für die Aerosolkonzentration im Raum sein kann. [Download PDF] [Quelle]

Am 01.07.2020 veröffentlichen das Institut für Musikermedizin, das Universitätsklinikum sowie die Hochschule für Musik Freiburg das dritte Update ihrer Risikoeinschätzung und stellen sehr uneinheitliche Verordnungen in den einzelnen Bundesländern, vor allem den Gesang und insbesondere den Chorgesang betreffend, sowie eine uneinheitliche Betrachtung von sportlichen und musikalischen Aktivitäten fest. Verwiesen wird auf mehrere wissenschaftliche Studien zu Aerosolen, deren Ergebnisse aber noch nicht publiziert sind. Besondere Beachtung finden neue Berechnungstools, mit deren Hilfe abgeschätzt werden kann, “wie viele Personen sich wie lange in einem bestimmten Raum aufhalten können, der ein definiertes Raumvolumen und eine definierte Belüftung hat.” [Download PDF] [Quelle]

[19.06.2020] Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) – SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard – Empfehlungen für die Branche Bildungseinrichtungen [Download PDF] [Quelle]

[04.06.2020] Mustervorlage für ein Hygienekonzept des Sächsischen Chorverbands e.V. zum Wiedereinstieg in Chorproben [Download PDF] [Quelle]

Am 27.05.2020 veröffentlicht die Medizinische Universität Wien eine fotografische Dokumentation, die erstmals zeigt, wie sich Aerosole während des Singens in der Luft verbreiten: “Eine Ausdehnung der Ausatemluft bei ChorsängerInnen von mehr als 1m ist nicht zu erwarten!” Der Österreichische Chorverband leitet aus diesen Untersuchungen Empfehlungen (u.a. Mindestabstand: 1,5 Meter) für eine Wiederaufnahme von Chorproben ab. [Download Dokumentation] [Download Pressemitteilung] [Download Empfehlungen] [Quelle]

[25.05.2020] Hygiene-Schutzkonzept in der Corona-Pandemie für das Singen in Chören in den Kirchgemeinden der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens ab 25. Mai 2020 [Download PDF] [Quelle]

Am 25.05.2020 empfiehlt der Leipziger Musikermediziner Prof. Dr. Michael Fuchs in einem Artikel der Leipziger Volkszeitung: “Ein Abstand von zwei bis drei Metern, dann ist auch ein Singen ohne Mundschutz möglich. Der Raum muss entsprechend groß und gut belüftet sein. Die üblichen Einsingübungen sollte jeder Sänger zu Hause machen. Bei gemeinsamen Proben dürfen nicht mehr als zehn Menschen zugleich singen.” Chören empfiehlt Fuchs Registerproben. Weiterhin nicht möglich: Das Singen in großen Gruppen. [Download PDF] [Quelle]

Am 19.05.2020 definiert das Institut für Musikermedizin in Zusammenarbeit gemeinsam mit der Musikhochschule und der Universitätsklinik Freiburg mit der sogenannten “In-coming-Kontrolle”, den Parametern Luft, Raum und Dauer sowie zusätzlichen, individuellen Schutzmaßnahmen vielfältige Möglichkeiten, um das Infektionsrisiko zu reduzieren. Das Risiko beim Musizieren im Freien wird als sehr gering eingeschätzt. In geschlossenen Räumen wird für das Singen hinsichtlich der Tröpfchenübertragung ein Mindestabstand von zwei Metern empfohlen. Inwiefern eine Aerosolbildung und -ausbreitung erfolgt, ist schwer einzuschätzen. [Download PDF] [Quelle]

[15.05.2020] US Department of Health and Human Services/Centers for Disease Control and Prevention: High SARS-CoV-2 Attack Rate Following Exposure at a Choir Practice – Skagit County, Washington, March 2020 [Download PDF] [Quelle]

[15.05.2020] Kultur-Ministerkonferenz (Kultur-MK) und die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters: Kunst und Kultur – Eckpunkte für Öffnungsstrategien [Download PDF] [Quelle]

Am 14.05.2020 gibt die Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin Empfehlungen zum Infektionsschutz beim Musizieren heraus. Verschiedene Instrumentengruppen, Besetzungen und Unterrichtssituationen werden differenziert betrachtet und um Empfehlungen für Desinfektionsmaßnahmen am Instrument ergänzt. Fazit Einzelunterricht Gesang: Unterricht ist unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln bei regelmäßiger, gründlicher Lüftung der Räumlichkeiten, die eine möglichst große Fläche haben sollten, denkbar. Fazit Chorsingen: Faktoren wie einzuhaltende Abstandsgebote, Raumgröße und -belüftung sowie die Gesamtdauer einer Chorprobe wirken sich auf das Infektionsrisiko aus. Die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung über Aerosole wächst mit steigender Gruppengröße. [Download PDF] [Quelle]

[13.05.2020] Hygienekonzept des Sächsischen Chorverbands e.V. zum Wiedereinstieg in Chorproben [Download PDF] [Quelle]

[12.05.2020] Laboratory of Chemical Physics, National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases, National Institutes of Health, Bethesda, MD 20892-0520; and Perelman School of Medicine, University of Pennsylvania, Philadelphia, PA 19104: The airborne lifetime of small speech droplets and their potential importance in SARS-CoV-2 transmission [Download PDF] [Quelle]

Am 08.05.2020 empfiehlt das Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik der Universität der Bundeswehr München beim Singen im Chor einen Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern, um sich wirksam vor einer Tröpfcheninfektion zu schützen. Grundlage waren Experimente, die gezeigt hatten, dass selbst bei professionellen Sängern in einem Abstand von rund einem halben Meter nahezu keine Luftbewegung mehr feststellbar war. Zudem stellen die Wissenschaftler Medienberichte in Frage, die das Singen als Erklärung für die Infektion großer Teile von Chören angeführt hatten. “Es sollte hinterfragt werden, ob nicht das Sozialverhalten der eigentliche Ursprung der Infektion war.” Für einen sicheren Musikbetrieb seien neben Abstandsregeln auch die Belüftung und die Größe der Räume entscheidend. [Download PDF] [Quelle]

[07.05.2020] Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) – SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard – Empfehlungen für die Branche Bühnen und Studios für den Bereich Probenbetrieb [Download PDF] [Quelle]

Am 06.05.2020 aktualisieren das Institut für Musikermedizin, das Universitätsklinikum sowie die Hochschule für Musik Freiburg ihre Risikobewertung vom 25. April. Für das Chorsingen ist nach Ansicht der Mediziner*innen Abstände von mindestens zwei Metern zwischen den Sänger*innen ausreichend. “Proberäume sollten möglichst groß sein und es sollte zudem gründlich und regelmäßig gelüftet werden.” Die Anzahl der Mitwirkenden sei an die jeweiligen Verordnungen anzupassen. [Download PDF] [Quelle]

Am 04.05.2020 beurteilt die Berliner Charité Chorsingen als weiter kritisch, weil Abstandsgebote häufig nicht umgesetzt werden können. Zudem seien Raumgrößen und Lüftungsmöglichkeiten in Bezug zur Anzahl der Chormitglieder oft unbefriedigend. Zur Verringerung der Infektionsgefahr im Gesangsunterricht sowie für Veranstaltungen im öffentlichen werden verschiedene Abstands- und Hygienemaßnahmen aufgeführt. [Download PDF] [Quelle]

Am 25.04.2020 raten das Institut für Musikermedizin, Universitätsklinikum sowie Hochschule für Musik Freiburg von Chorproben bis auf Weiteres ab, halten aber Gesang im Einzelunterricht unter Einhaltung strenger Abstands- und Hygienemaßnahmen für möglich. [Download PDF] [Quelle]

Am 23.04.2020 geht der Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte davon aus, dass Singen in Chören oder während eines Gottesdienstes grundsätzlich das Risiko erhöht, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren. Empfehlungen für bestimmte Sicherheitsmaßnahmen können ausdrücklich nicht gegeben werden. [Download PDF] [Quelle]

Am 21.04.2020 geht die Deutsche Stimmklinik davon aus, dass auch die mit der Ausatemluft abgegebenen Tröpfchen und Aerosolen mit SARS-CoV-2-Erregern belastet und daher auch über eine größere Distanz potentiell ansteckend sind. Von Gesangsunterricht und der Arbeit in Kleingruppen oder in Chören wird abgeraten. [Download PDF] [Quelle]

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