Visualisierung Des Neuartigen Sars-Cov-2-Erregers

Update: SARS-CoV‑2 Risikomanagement

Auf die­ser Sei­te fin­den Sie eine umfang­rei­che Samm­lung von wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en, Risi­ko­ein­schät­zun­gen, Hygie­nekon­zep­ten und Hand­lungs­emp­feh­lun­gen im Zusam­men­hang mit dem SARS-CoV-2-Erre­ger für die Berei­che Musik, Chor und Gesang. Wir wei­sen dar­auf hin, dass die Zusam­men­fas­sung den Inhalt der Risi­ko­be­wer­tun­gen, Emp­feh­lun­gen bzw. Stu­di­en nur stark ver­kürzt wie­der­gibt. Alle Anga­ben erfol­gen ohne Gewähr auf Voll­stän­dig­keit, Rich­tig­keit und Aktualität.


[01.09.2020] Ver­wal­tungs-Berufs­ge­nos­sen­schaft (VBG) – SARS-CoV-2-Arbeits­schutz­stan­dard – Emp­feh­lun­gen für die Bran­che Büh­nen und Stu­di­os für den Bereich Pro­ben- und Vor­stel­lungs­be­trieb [Down­load PDF] [Quel­le]

Am 21.08.2020 ver­öf­fent­li­chen Wis­sen­schaft­ler des Her­mann Riet­schel Insti­tuts der TU Ber­lin unter der Über­schrift "Dau­er­lüf­ten, Luft­fil­ter – wie umge­hen mit den Aero­so­len in Innen­räu­men?" einen Fra­gen­ka­ta­log mit den gän­gigs­ten Fra­gen rund um das The­ma der Aero­sol­über­tra­gung von SARS-CoV-2-Viren. [wei­ter zur TU Berlin]

Am 17.08.2020 ver­öf­fent­licht das Insti­tut für Sozi­al­me­di­zin, Epi­de­mio­lo­gie und Gesund­heits­öko­no­mie und Insti­tut für Hygie­ne und Umwelt­me­di­zin der Cha­ri­té – Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin eine (nicht ganz unum­strit­te­ne) Stel­lung­nah­me zum Publi­kums­be­trieb von Kon­zert- und Opern­häu­sern wäh­rend der COVID-19 Pan­de­mie. Die Wis­sen­schaft­ler defi­nie­ren Bedin­gun­gen, unter denen ein nor­ma­li­sier­ter Publi­kums­be­trieb für mög­lich erach­tet wird. [Down­load PDF] [Quel­le]

Am 13.08.2020 emp­fiehlt die Deut­sche Gesell­schaft für Musik­phy­sio­lo­gie und Musi­ker­me­di­zin e.V. für das Sin­gen im Chor die Ein­hal­tung der Abstands von min­des­tens 2 bis 2,5 Meter radi­al (grö­ße­re Abstän­de ver­rin­gern das Risi­ko), eine ver­setz­te Auf­stel­lung, die Nut­zung von gro­ßen und hohen Räu­me (je grö­ßer das Raum­vo­lu­men, des­to klei­ner das Risi­ko), kon­se­quen­tes Lüf­ten (das gerings­te Risi­ko besteht bei einer maschi­nel­len Lüf­tung mit einer Luft­wech­sel­ra­te von min­des­tens 6/h), opti­mier­te Pro­ben­dau­ern (je kür­zer, des­to gerin­ger das Infek­ti­ons­ri­si­ko), das Tra­gen von geeig­ne­ten Mas­ken (wo es künst­le­risch ver­tret­bar ist) sowie die Berück­sich­ti­gung des regio­na­len Infek­ti­ons­ge­sche­hens. [Down­load PDF] [Quel­le]

Am 12.08.2020 gibt die Innen­raum­luft­hy­gie­neKom­mis­si­on (IRK) am Umwelt­bun­des­amt Emp­feh­lun­gen für Lüf­tungs­maß­nah­men, um das Risi­ko für SARS-CoV-2-Über­tra­gun­gen zu ver­rin­gern. In der Stel­lung­nah­me heißt es: "Eine mög­lichst hohe Frisch­luft­zu­fuhr ist eine der wirk­sams­ten Metho­den, poten­zi­ell virus­hal­ti­ge Aero­so­le aus Innen­räu­men zu ent­fer­nen." Dar­über hin­aus kön­nen CO2-Sen­so­ren hel­fen, die Lüf­tungs­not­wen­dig­keit rasch zu erken­nen. Der Ein­satz von mobi­len Luft­rei­ni­gern mit inte­grier­ten HEPA-Fil­tern kann die Lüf­tungs­maß­nah­men flan­kie­ren. [Down­load PDF] [Quel­le]

Am 17.07.2020 erfolgt das vier­te Update der Risi­ko­ein­schät­zung des Insti­tuts für Musi­ker­me­di­zin, des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums sowie der Hoch­schu­le für Musik Frei­burg. Erst­mals wird auf die CORONA WARN-APP ver­wie­sen, die zur Risi­ko-Ermitt­lung genutzt wer­den kann. "Auch [wie­der­keh­ren­de] Coro­na-Tests, die Ergeb­nis­se hin­sicht­lich einer Infek­ti­on mit SARS-CoV‑2 inner­halb von Stun­den lie­fern kön­nen, haben für Hygie­nekon­zep­te von Ensem­bles gro­ße Poten­zia­le." Im Ver­gleich zur Mund­at­mung und zum Spre­chen nimmt man beim Sin­gen im Mit­tel eine etwa 30 Mal höhe­re Emis­si­ons­ra­te von Aero­so­len an. "Einen wich­ti­gen Ansatz­punkt für die Risi­ko­ein­schät­zung einer Anste­ckung durch Aero­so­le lie­fert der CO2-Gehalt der Luft. Er kann als Maß für die Ansamm­lung von in Aero­so­len ent­hal­te­nen SARS-CoV‑2 Viren her­an­ge­zo­gen wer­den." Erst­mals wer­den vier Stu­fen des Infek­ti­ons­ri­si­kos in Abhän­gig­keit von den risi­ko­re­du­zie­ren­den Maß­nah­men for­mu­liert (Risi­ko­ma­trix). [Down­load PDF] [Quel­le]

[09.07.2020] Ver­wal­tungs-Berufs­ge­nos­sen­schaft (VBG) – SARS-CoV-2-Arbeits­schutz­stan­dard – Emp­feh­lun­gen für die Bran­che Büh­nen und Stu­di­os für den Bereich Pro­ben- und Vor­stel­lungs­be­trieb [Down­load PDF] [Quel­le] [09.07.2020] Chor­sin­gen und Coro­na – Ein Crash­kurs: Im Inter­view gibt Pro­fes­sor Micha­el Fuchs, Lei­ter des Zen­trums für Musi­ker­me­di­zin am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Leip­zig, Aus­kunft zu Abstands­re­geln, Anfor­de­run­gen an den Pro­ben­raum, Hygie­ne­vor­schrif­ten, Doku­men­ta­ti­ons­pflich­ten  etc. [wei­ter zu YouTube] [03.07.2020] Ers­te Ergeb­nis­se zu Aero­sol-Stu­die mit dem Chor des BR – Wis­sen­schaft­ler des LMU Kli­ni­kums Mün­chen und des UK Erlan­gen unter­su­chen Coro­na-Anste­ckungs­ri­si­ken beim Sin­gen [wei­ter zur Pressemitteilung]

Am 03.07.2020 ver­öf­fent­li­chen Wissenschaftler*innen des Teams "Con­ta­mi­na­ti­on Con­trol" des Her­mann Riet­schel Insti­tuts der TU Ber­lin eine Risi­ko­be­wer­tung zu Chor­pro­ben­räu­men hin­sicht­lich viren­be­la­de­ner Aero­so­le. Fazit: "Ensem­ble­grö­ße und ‑auf­stel­lung, Pro­ben­kon­zep­ti­on, Raum­grö­ße und Lüf­tungs­kon­zept sind effek­ti­ve Instru­men­te der Risi­ko­re­duk­ti­on in Ergän­zung der grund­le­gen­den Hygie­ne­maß­nah­men und Abstands­re­geln." [Down­load PDF] [Quel­le]

Am 02.07.2020 bestä­ti­gen Unter­su­chun­gen der Kli­nik für Audio­lo­gie und Pho­nia­trie der Ber­li­ner Cha­ri­té wäh­rend des Sin­gens erheb­li­che Stei­ge­rungs­fak­to­ren bei der Emis­si­on von Aero­so­len im Ver­gleich zum Spre­chen oder Atmen. [Down­load PDF] [Quel­le]

Am 02.07.2020 ver­öf­fent­li­chen Wissenschaftler*innen des Teams "Con­ta­mi­na­ti­on Con­trol" des Her­mann Riet­schel Insti­tuts der TU Ber­lin Berech­nun­gen, die zei­gen, dass CO2 ein guter Indi­ka­tor für die Aero­sol­kon­zen­tra­ti­on im Raum sein kann. [Down­load PDF] [Quel­le]

Am 01.07.2020 ver­öf­fent­li­chen das Insti­tut für Musi­ker­me­di­zin, das Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum sowie die Hoch­schu­le für Musik Frei­burg das drit­te Update ihrer Risi­ko­ein­schät­zung und stel­len sehr unein­heit­li­che Ver­ord­nun­gen in den ein­zel­nen Bun­des­län­dern, vor allem den Gesang und ins­be­son­de­re den Chor­ge­sang betref­fend, sowie eine unein­heit­li­che Betrach­tung von sport­li­chen und musi­ka­li­schen Akti­vi­tä­ten fest. Ver­wie­sen wird auf meh­re­re wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en zu Aero­so­len, deren Ergeb­nis­se aber noch nicht publi­ziert sind. Beson­de­re Beach­tung fin­den neue Berech­nungs­tools, mit deren Hil­fe abge­schätzt wer­den kann, "wie vie­le Per­so­nen sich wie lan­ge in einem bestimm­ten Raum auf­hal­ten kön­nen, der ein defi­nier­tes Raum­vo­lu­men und eine defi­nier­te Belüf­tung hat." [Down­load PDF] [Quel­le]

[19.06.2020] Ver­wal­tungs-Berufs­ge­nos­sen­schaft (VBG) – SARS-CoV-2-Arbeits­schutz­stan­dard – Emp­feh­lun­gen für die Bran­che Bil­dungs­ein­rich­tun­gen [Down­load PDF] [Quel­le] [04.06.2020] Mus­ter­vor­la­ge für ein Hygie­nekon­zept des Säch­si­schen Chor­ver­bands e.V. zum Wie­der­ein­stieg in Chor­pro­ben [Down­load PDF] [Quel­le]

Am 27.05.2020 ver­öf­fent­licht die Medi­zi­ni­sche Uni­ver­si­tät Wien eine foto­gra­fi­sche Doku­men­ta­ti­on, die erst­mals zeigt, wie sich Aero­so­le wäh­rend des Sin­gens in der Luft ver­brei­ten: "Eine Aus­deh­nung der Aus­atem­luft bei Chor­sän­ge­rIn­nen von mehr als 1m ist nicht zu erwar­ten!" Der Öster­rei­chi­sche Chor­ver­band lei­tet aus die­sen Unter­su­chun­gen Emp­feh­lun­gen (u.a. Min­dest­ab­stand: 1,5 Meter) für eine Wie­der­auf­nah­me von Chor­pro­ben ab. [Down­load Doku­men­ta­ti­on] [Down­load Pres­se­mit­tei­lung] [Down­load Emp­feh­lun­gen] [Quel­le]

[25.05.2020] Hygie­ne-Schutz­kon­zept in der Coro­na-Pan­de­mie für das Sin­gen in Chö­ren in den Kirch­ge­mein­den der Ev.-Luth. Lan­des­kir­che Sach­sens ab 25. Mai 2020 [Down­load PDF] [Quel­le]

Am 25.05.2020 emp­fiehlt der Leip­zi­ger Musi­ker­me­di­zi­ner Prof. Dr. Micha­el Fuchs in einem Arti­kel der Leip­zi­ger Volks­zei­tung: "Ein Abstand von zwei bis drei Metern, dann ist auch ein Sin­gen ohne Mund­schutz mög­lich. Der Raum muss ent­spre­chend groß und gut belüf­tet sein. Die übli­chen Ein­sing­übun­gen soll­te jeder Sän­ger zu Hau­se machen. Bei gemein­sa­men Pro­ben dür­fen nicht mehr als zehn Men­schen zugleich sin­gen." Chö­ren emp­fiehlt Fuchs Regis­ter­pro­ben. Wei­ter­hin nicht mög­lich: Das Sin­gen in gro­ßen Grup­pen. [Down­load PDF] [Quel­le]

Am 19.05.2020 defi­niert das Insti­tut für Musi­ker­me­di­zin in Zusam­men­ar­beit gemein­sam mit der Musik­hoch­schu­le und der Uni­ver­si­täts­kli­nik Frei­burg mit der soge­nann­ten "In-com­ing-Kon­trol­le", den Para­me­tern Luft, Raum und Dau­er sowie zusätz­li­chen, indi­vi­du­el­len Schutz­maß­nah­men viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten, um das Infek­ti­ons­ri­si­ko zu redu­zie­ren. Das Risi­ko beim Musi­zie­ren im Frei­en wird als sehr gering ein­ge­schätzt. In geschlos­se­nen Räu­men wird für das Sin­gen hin­sicht­lich der Tröpf­chen­über­tra­gung ein Min­dest­ab­stand von zwei Metern emp­foh­len. Inwie­fern eine Aero­sol­bil­dung und ‑aus­brei­tung erfolgt, ist schwer ein­zu­schät­zen. [Down­load PDF] [Quel­le]

[15.05.2020] US Depart­ment of Health and Human Services/Centers for Dise­a­se Con­trol and Pre­ven­ti­on: High SARS-CoV‑2 Attack Rate Fol­lowing Expo­sure at a Choir Prac­ti­ce – Ska­git Coun­ty, Washing­ton, March 2020 [Down­load PDF] [Quel­le] [15.05.2020] Kul­tur-Minis­ter­kon­fe­renz (Kul­tur-MK) und die Staats­mi­nis­te­rin für Kul­tur und Medi­en, Moni­ka Grüt­ters: Kunst und Kul­tur – Eck­punk­te für Öff­nungs­stra­te­gien [Down­load PDF] [Quel­le]

Am 14.05.2020 gibt die Deut­sche Gesell­schaft für Musik­phy­sio­lo­gie und Musi­ker­me­di­zin Emp­feh­lun­gen zum Infek­ti­ons­schutz beim Musi­zie­ren her­aus. Ver­schie­de­ne Instru­men­ten­grup­pen, Beset­zun­gen und Unter­richts­si­tua­tio­nen wer­den dif­fe­ren­ziert betrach­tet und um Emp­feh­lun­gen für Des­in­fek­ti­ons­maß­nah­men am Instru­ment ergänzt. Fazit Ein­zel­un­ter­richt Gesang: Unter­richt ist unter Ein­hal­tung der Abstands- und Hygie­ne­re­geln bei regel­mä­ßi­ger, gründ­li­cher Lüf­tung der Räum­lich­kei­ten, die eine mög­lichst gro­ße Flä­che haben soll­ten, denk­bar. Fazit Chor­sin­gen: Fak­to­ren wie ein­zu­hal­ten­de Abstands­ge­bo­te, Raum­grö­ße und ‑belüf­tung sowie die Gesamt­dau­er einer Chor­pro­be wir­ken sich auf das Infek­ti­ons­ri­si­ko aus. Die Wahr­schein­lich­keit einer Anste­ckung über Aero­so­le wächst mit stei­gen­der Grup­pen­grö­ße. [Down­load PDF] [Quel­le]

[13.05.2020] Hygie­nekon­zept des Säch­si­schen Chor­ver­bands e.V. zum Wie­der­ein­stieg in Chor­pro­ben [Down­load PDF] [Quel­le] [12.05.2020] Labo­ra­to­ry of Che­mi­cal Phy­sics, Natio­nal Insti­tu­te of Dia­be­tes and Diges­ti­ve and Kid­ney Dise­a­ses, Natio­nal Insti­tu­tes of Health, Bethes­da, MD 20892–0520; and Per­el­man School of Medi­ci­ne, Uni­ver­si­ty of Penn­syl­va­nia, Phil­adel­phia, PA 19104: The air­bor­ne life­time of small speech dro­p­lets and their poten­ti­al impor­t­ance in SARS-CoV‑2 trans­mis­si­on [Down­load PDF] [Quel­le]

Am 08.05.2020 emp­fiehlt das Insti­tut für Strö­mungs­me­cha­nik und Aero­dy­na­mik der Uni­ver­si­tät der Bun­des­wehr Mün­chen beim Sin­gen im Chor einen Sicher­heits­ab­stand von min­des­tens zwei Metern, um sich wirk­sam vor einer Tröpf­chen­in­fek­ti­on zu schüt­zen. Grund­la­ge waren Expe­ri­men­te, die gezeigt hat­ten, dass selbst bei pro­fes­sio­nel­len Sän­gern in einem Abstand von rund einem hal­ben Meter nahe­zu kei­ne Luft­be­we­gung mehr fest­stell­bar war. Zudem stel­len die Wis­sen­schaft­ler Medi­en­be­rich­te in Fra­ge, die das Sin­gen als Erklä­rung für die Infek­ti­on gro­ßer Tei­le von Chö­ren ange­führt hat­ten. "Es soll­te hin­ter­fragt wer­den, ob nicht das Sozi­al­ver­hal­ten der eigent­li­che Ursprung der Infek­ti­on war." Für einen siche­ren Musik­be­trieb sei­en neben Abstands­re­geln auch die Belüf­tung und die Grö­ße der Räu­me ent­schei­dend. [Down­load PDF] [Quel­le]

[07.05.2020] Ver­wal­tungs-Berufs­ge­nos­sen­schaft (VBG) – SARS-CoV-2-Arbeits­schutz­stan­dard – Emp­feh­lun­gen für die Bran­che Büh­nen und Stu­di­os für den Bereich Pro­ben­be­trieb [Down­load PDF] [Quel­le]

Am 06.05.2020 aktua­li­sie­ren das Insti­tut für Musi­ker­me­di­zin, das Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum sowie die Hoch­schu­le für Musik Frei­burg ihre Risi­ko­be­wer­tung vom 25. April. Für das Chor­sin­gen ist nach Ansicht der Mediziner*innen Abstän­de von min­des­tens zwei Metern zwi­schen den Sänger*innen aus­rei­chend. "Pro­be­räu­me soll­ten mög­lichst groß sein und es soll­te zudem gründ­lich und regel­mä­ßig gelüf­tet wer­den." Die Anzahl der Mit­wir­ken­den sei an die jewei­li­gen Ver­ord­nun­gen anzu­pas­sen. [Down­load PDF] [Quel­le]

Am 04.05.2020 beur­teilt die Ber­li­ner Cha­ri­té Chor­sin­gen als wei­ter kri­tisch, weil Abstands­ge­bo­te häu­fig nicht umge­setzt wer­den kön­nen. Zudem sei­en Raum­grö­ßen und Lüf­tungs­mög­lich­kei­ten in Bezug zur Anzahl der Chor­mit­glie­der oft unbe­frie­di­gend. Zur Ver­rin­ge­rung der Infek­ti­ons­ge­fahr im Gesangs­un­ter­richt sowie für Ver­an­stal­tun­gen im öffent­li­chen wer­den ver­schie­de­ne Abstands- und Hygie­ne­maß­nah­men auf­ge­führt. [Down­load PDF] [Quel­le]

Am 25.04.2020 raten das Insti­tut für Musi­ker­me­di­zin, Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum sowie Hoch­schu­le für Musik Frei­burg von Chor­pro­ben bis auf Wei­te­res ab, hal­ten aber Gesang im Ein­zel­un­ter­richt unter Ein­hal­tung stren­ger Abstands- und Hygie­ne­maß­nah­men für mög­lich. [Down­load PDF] [Quel­le]

Am 23.04.2020 geht der Berufs­ver­band der Hals-Nasen-Ohren­ärz­te davon aus, dass Sin­gen in Chö­ren oder wäh­rend eines Got­tes­diens­tes grund­sätz­lich das Risi­ko erhöht, sich mit SARS-CoV‑2 zu infi­zie­ren. Emp­feh­lun­gen für bestimm­te Sicher­heits­maß­nah­men kön­nen aus­drück­lich nicht gege­ben wer­den. [Down­load PDF] [Quel­le]

Am 21.04.2020 geht die Deut­sche Stimm­kli­nik davon aus, dass auch die mit der Aus­atem­luft abge­ge­be­nen Tröpf­chen und Aero­so­len mit SARS-CoV-2-Erre­gern belas­tet und daher auch über eine grö­ße­re Distanz poten­ti­ell anste­ckend sind. Von Gesangs­un­ter­richt und der Arbeit in Klein­grup­pen oder in Chö­ren wird abge­ra­ten. [Down­load PDF] [Quel­le]

Marcus Friedrich

Marcus Friedrich

Marcus Friedrich studierte Kirchenmusik sowie Chor- und Orchesterleitung bei Thomaskantor Georg Christoph Biller (Chorleitung), Helgeheide Schmidt (Klavier), Helmut Weese (Korrepetition) und Alexander Vitlin (Orchesterleitung) an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy".