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Klassik Für Kinder: “Zar Und Zimmermann”

Klassik für Kinder: “Zar und Zimmermann”

Am vergangenen Freitag war der Kinderchor der Schola Cantorum in der Reformierten Kirche Leipzig zu Gast. Auf dem Programm stand Albert Lortzings Oper “Zar und Zimmermann”. Knapp 1000 Zuhörer sahen die Schüleraufführung am Morgen sowie das Eröffnungskonzert des Festivals “Klassik für Kinder” am Abend, bei dem auch Oberbürgermeister Burkhard Jung anwesend war.
Mit von der Partie war das Orchester der Musikalischen Komödie Leipzig unter der Leitung von Christiane Bräutigam, der Max-Klinger-Chor Leipzig sowie die Solisten Reglint Bühler (Marie), Thomas Fröb (Peter Michailow), Stephan Scherpe (Peter Iwanow) sowie Stephan Gogolka (Bürgermeister Van Bett).

Was die Leipziger Volkszeitung schrieb: “Nö, der Holzschuhtanz ist nicht schwer”, sagt einer der Sechstklässler der Förderschule Grünau gestern in der Evangelisch-Reformierten Kirche. Die ist knackevoll und fest in Kinderhand: Mit einem Schülerkonzert fällt der Startschuss fürs Musikfestival “Klassik für Kinder”. Nach der Aufführung des Beitrags von Paula Schwetzler zum Kinderkompositionswettbewerb läuft Lortzings Oper “Zar und Zimmermann” in einer Fassung über die Bühne, die an Ohren und Sitzfleisch der Kleinen angepasst wurde. Die Hauptdarsteller knüpfen mit Zwischenszenen den roten Faden zwischen Opern-Auszügen wie der Ouvertüre, dem Brautlied oder der Einstudierung der Huldigungskantate. Das Kammerorchester der MuKo spielt mit Schwung und Herz unter Christiane Bräutigams Leitung.

Und die Grundschüler im Publikum haben vollauf zu tun mit Lauschen, Amüsieren, Spähen: Da schweben Papierboote über dem Altarraum, werden später wunderschön bemalte Tücher entrollt. Vor, hinter, zwischen den Reihen schweben die Tanzkinder des Choreografischen Zentrums Leipzig elfengleich in weißen Tütüs, der Mädchenchor der Schola Cantorum leistet dem Max-Klinger-Chor sangeskräftige Hilfe von der Chorempore aus, und irgendwo schleicht wieder ein Sänger durch das Kirchenrund. Später stampfen und klatschen die Zuschauerkinder einen satten Beat zum “Zaren-Rap”.

Nach einer reichlichen Stunde steht fest: So leicht ist der Holzschuhtanz gar nicht, aber die Kinder haben alle Schritte und Kombinationen drauf und kassieren dafür wie die anderen Akteure verdienten, vor Begeisterung johlenden Applaus. Was bleibt, ist die Lust auf alle weiteren Veranstaltungen des Kinder-Festivals heute und morgen.

Birgit Hendrich, Leipziger Volkszeitung vom 29. September 2012

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