Weihnachtsmusik Des Diakonischen Werkes In Der Weihnachtlich Geschmückten Leipziger Nikolaikirche
Weihnachtsmusik Des Diakonischen Werkes In Der Weihnachtlich Geschmückten Leipziger Nikolaikirche
Traditionelles Weihnachtsliedersingen Von Mädchen- Und Frauenchor In Der Stimmungsvoll Erleuchteten Leipziger Peterskirche
Aufführung Von Carl Reineckes Märchenoper
Mädchen- Und Frauenchor Der Stadt Leipzig Im Stimmungsvoll Beleuchteten Völkerschlachtdenkmal
Die Chöre Der Schola Cantorum Stimmmen In Der Oberen Wandelhalle Des Neuen Rathauses Auf Die Adventszeit Ein.
Die Kinder- Und Jugendchöre Der Stadt Singen Für Kinder In Not.
Frühlingskonzert Im Festsaal Des Neuen Rathauses Leipzig
Weihnachtsmusik Des Diakonischen Werkes In Der Weihnachtlich Geschmückten Leipziger Nikolaikirche
Anschließend Gab's Im Park Ein Fotoshooting Mit Dem Leipziger Fotograf Eric Kemnitz.
Weihnachtsmusik Des Diakonischen Werkes In Der Weihnachtlich Geschmückten Leipziger NikolaikircheWeihnachtsmusik Des Diakonischen Werkes In Der Weihnachtlich Geschmückten Leipziger NikolaikircheTraditionelles Weihnachtsliedersingen Von Mädchen- Und Frauenchor In Der Stimmungsvoll Erleuchteten Leipziger PeterskircheAufführung Von Carl Reineckes Märchenoper Mädchen- Und Frauenchor Der Stadt Leipzig Im Stimmungsvoll Beleuchteten VölkerschlachtdenkmalDie Chöre Der Schola Cantorum Stimmmen In Der Oberen Wandelhalle Des Neuen Rathauses Auf Die Adventszeit Ein.Die Kinder- Und Jugendchöre Der Stadt Singen Für Kinder In Not.Frühlingskonzert Im Festsaal Des Neuen Rathauses LeipzigWeihnachtsmusik Des Diakonischen Werkes In Der Weihnachtlich Geschmückten Leipziger NikolaikircheAnschließend Gab's Im Park Ein Fotoshooting Mit Dem Leipziger Fotograf Eric Kemnitz.

Engagement

Gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment ist an der Scho­la Can­torum seit vie­len Jah­ren fes­ter Bestand­teil der Chor­ar­beit. Allein in den Jah­ren 2010 bis 2020 konn­te durch unse­re Chor­mit­glie­der die beein­dru­cken­de Spen­den­sum­me von über 22.000 Euro im Rah­men von Bene­fiz­kon­zer­ten zusam­men­ge­tra­gen wer­den. Damit wur­den sowohl regio­na­le und inter­na­tio­na­le Hilfs­pro­jek­te, aber auch Initia­ti­ven für Kli­ma- und Umwelt­schutz unter­stützt. Auf die­ser Sei­te stel­len wir eine Aus­wahl unse­rer Akti­vi­tä­ten und Posi­tio­nen vor.

Leipzig. Ort der Vielfalt

"Ort der Viel­falt" ist eine 2007 ins Leben geru­fe­ne, bun­des­wei­te Initia­ti­ve mit dem Ziel, das Enga­ge­ment deut­scher Gemein­den, Städ­te und Krei­se für kul­tu­rel­le Viel­falt zu stär­ken. Auch die Stadt Leip­zig war mit ihrem "Loka­len Akti­ons­plan gegen Rechts­ex­tre­mis­mus, Frem­den­feind­lich­keit und Anti­se­mi­tis­mus" unter den aus­ge­zeich­ne­ten Städten.

Heu­te führt die Stadt das Pro­gramm unter der Über­schrift "Leip­zig. Ort der Viel­falt" fort. Zwei wesent­li­che Zie­le sind damit ver­bun­den: Die Men­schen in Leip­zig akzep­tie­ren ver­schie­de­ne Lebens­for­men und sind aktiv an ande­ren Kul­tu­ren inter­es­siert. Und Fach­leu­te sowie Enga­gier­te ver­mit­teln demo­kra­ti­sche Wer­te im Wir­ken gegen Rechts­ex­tre­mis­mus und Gewalt.

So viel­fäl­tig wie die Musik in unse­ren Chö­ren, so viel­fäl­tig sind auch all die Men­schen, die in die­sen Chö­ren sin­gen. Tole­ranz, Fair­ness und Respekt sind für unse­re Arbeit unver­zicht­ba­re Grund­la­gen. Fol­ge­rich­tig stel­len wir uns rechts­ex­tre­mis­ti­schen, frem­den­feind­li­chen oder anti­se­mi­ti­schen Posi­tio­nen ent­schie­den ent­ge­gen und enga­gie­ren uns für Viel­falt, Tole­ranz und Demo­kra­tie. Seit dem Jahr 2019 ist die Scho­la Can­torum auch offi­zi­ell ein "Ort der Viel­falt". Chor­mit­glie­der, Eltern und Besu­cher, aber auch Schü­ler und Leh­rer der Anna-Mag­da­le­na-Bach-Schu­le wer­den täg­lich am Haupt­ein­gang dar­an erinnert.

An allem Unfug, der pas­siert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, son­dern auch die, die ihn nicht ver­hin­dern. (Erich Kästner) 

UNICEF. Gemeinsam für Kinder

UNICEF ist das Kin­der­hilfs­werk der Ver­ein­ten Natio­nen (United Nati­ons Children’s Fund). Der Auf­trag von UNICEF ist es, die Kin­der­rech­te für jedes Kind zu ver­wirk­li­chen, unab­hän­gig von sei­ner Haut­far­be, Reli­gi­on oder Her­kunft. Richt­schnur für die welt­wei­te Arbeit ist die UN-Kon­ven­ti­on über die Rech­te des Kin­des.

UNICEF ist über­all dort im Ein­satz, wo Kin­der in Not sind oder benach­tei­ligt wer­den. In über 150 Län­dern setzt sich UNICEF dafür ein, dass Kin­der medi­zi­nisch ver­sorgt wer­den, sau­be­res Trink­was­ser haben, zur Schu­le gehen kön­nen und vor Gewalt und Aus­beu­tung geschützt sind. Auch in Deutsch­land ist UNICEF eine wich­ti­ge Stim­me gegen Kin­der­ar­mut, für Betei­li­gung und Bildungschancen.

UNICEF ist heu­te so not­wen­dig wie zu sei­ner Grün­dung vor mehr als 70 Jah­ren: Noch nie seit dem Zwei­ten Welt­krieg waren so vie­le Men­schen auf der Flucht. Über 250 Mil­lio­nen Kin­der wach­sen in Kon­flikt­re­gio­nen auf, noch viel mehr sind von Natur­ka­ta­stro­phen wie Dür­ren, Über­schwem­mun­gen oder Epi­de­mien bedroht. Auf die­se uner­träg­li­che Situa­ti­on immer wie­der auf­merk­sam zu machen, heu­te also nöti­ger denn je.

Seit 2017 besteht zwi­schen der UNICEF-Arbeits­grup­pe Leip­zig und der Scho­la Can­torum eine Part­ner­schaft. In die­sem Rah­men orga­ni­sie­ren wir unter der Über­schrift "200 Stim­men für UNICEF" aller zwei Jah­re ein gro­ßes Bene­fiz­kon­zert zuguns­ten von Kin­dern in Not. 2019 hat Leip­zigs Ober­bür­ger­meis­ter Burk­hard Jung dafür die Schirm­herr­schaft übernommen.

Es ist sinn­los zu sagen, wir tun unser bes­tes. Es muss gelin­gen das zu tun, was erfor­der­lich ist. (Win­s­ton Churchill) 

Plant for the Planet

Ange­fan­gen hat­te alles mit dem Schul­re­fe­rat des damals neun­jäh­ri­gen Felix Fink­bei­ner – heu­te ist "Plant for the Pla­net" eine glo­ba­le Bewe­gung mit einem ehr­gei­zi­gen Ziel: Kin­der pflan­zen in jedem Land der Erde eine Mil­li­on Bäu­me und schaf­fen damit den CO2-Aus­gleich, über den die Erwach­se­nen seit vie­len Jah­ren nur reden. Denn jeder gepflanz­te Baum ent­zieht der Atmo­sphä­re CO2.

Eine Ana­ly­se des Crow­ther Lab der Eid­ge­nös­si­schen Tech­ni­schen Hoch­schu­le Zürich (ETH) hat bestä­tigt, dass eine mas­si­ve Wie­der­auf­fors­tung das effi­zi­en­tes­te Mit­tel im Kampf gegen CO2 wäre. Auch Wis­sen­schaft­ler der Oxford Uni­ver­si­ty haben das Pflan­zen von Bäu­men zur bes­ten Metho­de erklärt, um Koh­len­stoff­di­oxid aus der Atmo­sphä­re zu bin­den und der glo­ba­len Erwär­mung ent­ge­gen zu wir­ken. Zudem tra­gen Bäu­me zu mehr Nie­der­schlag bei, küh­len die Erde und rei­ni­gen die Luft.

Seit 2017 tra­gen wir gemein­sam mit unse­rem För­der­ver­ein zur Initia­ti­ve "Plant for the Pla­net" bei: In jedem Früh­jahr erhal­ten die Mit­glie­der unse­res Kin­der­cho­res einen im Chor­bü­ro vor­ge­zo­ge­nen Setz­ling. Die Auf­ga­be lau­tet, das Bäum­chen zu pfle­gen und im nächs­ten Früh­jahr in die Natur zu pflanzen.

Natür­lich über­lebt nicht jedes sei­nen ers­ten Win­ter. Manch eines ist sicher auch längst einem ahnungs­lo­sen Rasen­mä­her zum Opfer gefal­len. Ande­re wie­der­um gedei­hen den Erzäh­lun­gen nach präch­tig. Den­noch ist die Anzahl der ins­ge­samt gepflanz­ten Bäu­me für unser Pro­jekt fast neben­säch­lich. Ent­schei­den­der ist die Sen­si­bi­li­sie­rung der Kin­der (und Eltern) für Umwelt- und Klimafragen.

Die bes­te Zeit einen Baum zu pflan­zen, war vor zwan­zig Jah­ren. Die zweit­bes­te Zeit ist jetzt. (afri­ka­ni­sches Sprichwort) 

Share the Meal

Es gibt 690 Mil­lio­nen Men­schen, die nicht genug zu essen haben, um ein gesun­des und akti­ves Leben zu füh­ren. Wäh­rend die Welt wei­ter­hin mit einer Zunah­me von Kon­flik­ten, Kli­ma­wan­del und wirt­schaft­li­cher Insta­bi­li­tät kon­fron­tiert ist, nimmt die Hun­ger­ra­te zu. Dabei kos­tet es nur 70 Cent ein hun­gern­des Kind einen Tag lang zu ernäh­ren. Das UN World Food Pro­gram­me (WFP) hat daher den Hun­ger zum "größ­ten lös­ba­ren Pro­blem der Welt" erklärt und die App "Share­The­Me­al" entwickelt.

Die Idee: Es gibt 20 Mal so vie­le Smart­pho­ne-Nut­zer wie hun­gern­de Kin­der. Wenn jeder nur ein klei­nen Bei­trag leis­tet, kön­nen wir die Welt zu einem bes­se­ren Ort machen. Die App macht es mög­lich, mit Kin­dern in Not über­all auf der Welt Mahl­zei­ten zu "tei­len". Mit nur einem Klick auf dem Han­dy. Die so gesam­mel­ten Spen­den unter­stüt­zen dann ver­schie­de­ne Pro­jek­te – vom Schul­ernäh­rungs­pro­gramm bis zur Nah­rungs­mit­tel­un­ter­stüt­zung in Not­fall­si­tua­tio­nen. Seit dem Start der App 2015 konn­te auf die­se Wei­se den Hun­ger­kri­sen im Jemen, in Syri­en und in Nige­ria ent­ge­gen­ge­wirkt werden.

Mahl­zei­ten las­sen sich auch als Teil eines Teams tei­len. So kann man den Hun­ger gemein­sam mit Freun­den, Fami­lie oder Kol­le­gen bekämp­fen. Einem bestehen­den Team kann man sich anschlie­ßen, indem man für das Team spen­det. Wer gemein­sam mit der #scho­la­can­tor­um­leip­zig spen­den möch­te, fin­det unser Team in der App über die Such­funk­ti­on des Community-Tabs.

Die Zukunft ist offen. Sie ist kein unent­rinn­ba­res Schick­sal und kein Ver­mächt­nis. Sie kommt nicht ein­fach über uns. Wir kön­nen sie gestal­ten mit dem, was wir tun und mit dem, was wir nicht tun. (Johan­nes Rau)