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Kontakt

E-Mail: info@schola-cantorum.de
Telefon: (0341) 213-2116
Addresse: Manetstraße 8, 04109 Leipzig

Sprechzeiten des Chorbüros

dienstags von 14 bis 18 Uhr
mittwochs von 14 bis 16 Uhr
donnerstags von 14 bis 20 Uhr
sowie nach vorheriger Vereinbarung

Unser Standort

Plant For The Planet
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Share The Meal
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Engagement

Gesellschaftliches Engagement ist an der Schola Cantorum Leipzig seit vielen Jahren fester Bestandteil der Chorarbeit. Die inhaltliche Bandbreite reicht dabei von Benefizkonzerten für regionale Initiativen bis hin zu Projekten für Klima- und Umweltschutz. Auf dieser Seite stellen wir eine Auswahl der Aktivitäten und Positionen vor.

Spendenbarometer

Überblick und Verwendungszweck aller seit dem Jahr 2015 im Rahmen von Benefizkonzerten und -aktionen gesammelten Spenden:

Flüchtlingshilfe und Seenotrettung: 4100 Euro
Internationale Hilfsorganisationen: 4212 Euro
regionale Projekte und Einrichtungen: 14170 Euro
Spendenstand insgesamt: 22482 Euro

Leipzig. Ort der Vielfalt

“Ort der Vielfalt” ist eine 2007 ins Leben gerufene, bundesweite Initiative mit dem Ziel, das Engagement deutscher Gemeinden, Städte und Kreise für kulturelle Vielfalt zu stärken. Auch die Stadt Leipzig war mit ihrem “Lokalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus” unter den ausgezeichneten Städten. Heute führt die Stadt den Aktionsplan unter der Überschrift “Leipzig. Ort der Vielfalt” fort. Zwei wesentliche Ziele sind damit verbunden:

  • Die Menschen in Leipzig akzeptieren verschiedene Lebensformen und sind aktiv an anderen Kulturen interessiert.
  • Fachleute und Engagierte vermitteln demokratische Werte im Wirken gegen Rechtsextremismus und Gewalt.

So vielfältig wie die Musik in unseren Chören, so vielfältig sind auch all die Menschen, die in diesen Chören singen. Toleranz, Fairness und Respekt sind für unsere Arbeit unverzichtbare Grundlagen. Folgerichtig stellen wir uns rechtsextremistischen, fremdenfeindlichen oder antisemitischen Positionen entschieden entgegen und engagieren uns für Vielfalt, Toleranz und Demokratie. Seit dem Jahr 2019 ist die Schola Cantorum auch offiziell ein “Ort der Vielfalt”. Chormitglieder, Eltern und Besucher, aber auch Schüler und Lehrer der Anna-Magdalena-Bach-Schule werden täglich am Haupteingang daran erinnert.

An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. (Erich Kästner)

UNICEF. Gemeinsam für Kinder

UNICEF ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (United Nations Children’s Fund). Der Auftrag von UNICEF ist es, die Kinderrechte für jedes Kind zu verwirklichen, unabhängig von seiner Hautfarbe, Religion oder Herkunft. Richtschnur für die weltweite Arbeit ist die UN-Konvention über die Rechte des Kindes.

Kriege, Katastrophen, Krankheiten, Hunger, Gewalt und Ausbeutung – UNICEF ist überall dort im Einsatz, wo Kinder in Not sind oder benachteiligt werden. In über 150 Ländern setzt sich UNICEF dafür ein, dass Kinder medizinisch versorgt werden, sauberes Trinkwasser haben, zur Schule gehen können und vor Gewalt und Ausbeutung geschützt sind. Auch in Deutschland ist UNICEF eine wichtige Stimme gegen Kinderarmut, für Beteiligung und Bildungschancen.

UNICEF hilft ganz praktisch, baut Brunnen oder stattet Gesundheitsstationen und Schulen aus. Gleichzeitig arbeitet UNICEF immer auch politisch, um nachhaltige Veränderungen und Fortschritte auf den Weg zu bringen. UNICEF schafft keine Insellösungen, sondern entwickelt gemeinsam mit Partnern Leuchtturm-Projekte, die vielen Kindern und Familien zu Gute kommen.

Um Kinderleben zu retten, bedarf es keiner aufwendigen Technik und teurer Systeme. Manchmal sind es ganz einfache Lösungen, die entscheidende Verbesserungen bringen. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung, wegweisenden Studien und innovativen Ideen hat UNICEF die Hilfe für Kinder immer wieder revolutioniert und der Situation vor Ort angepasst. Denn UNICEF-Erfindungen müssen weltweit funktionieren, bei jedem Klima, in jedem Gelände, bei jedem Budget und für jedes Kind.

UNICEF ist heute so notwendig wie zu seiner Gründung vor mehr als 70 Jahren: Noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg waren so viele Menschen auf der Flucht. Über 250 Millionen Kinder wachsen in Konfliktregionen auf, noch viel mehr sind von Naturkatastrophen wie Dürren, Überschwemmungen oder Epidemien bedroht. Auf diese unerträgliche Situation immer wieder aufmerksam zu machen, heute also nötiger denn je.

Seit 2017 besteht zwischen der UNICEF-Arbeitsgruppe Leipzig und der Schola Cantorum eine Partnerschaft. In diesem Rahmen organisieren wir unter der Überschrift “200 Stimmen für UNICEF” aller zwei Jahre ein großes Benefizkonzert zugunsten von Kindern in Not. 2019 hat Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung dafür die Schirmherrschaft übernommen.

Es ist sinnlos zu sagen wir tun unser bestes. Es muss gelingen, das zu tun, was erforderlich ist. (Winston Churchill)

Plant for the Planet

Angefangen hatte alles mit dem Schulreferat des damals neunjährigen Felix Finkbeiner – heute ist “Plant for the Planet” eine globale Bewegung mit einem ehrgeizigen Ziel: Kinder pflanzen in jedem Land der Erde eine Million Bäume und schaffen damit den CO2-Ausgleich, über den die Erwachsenen seit vielen Jahren nur reden. Denn jeder gepflanzte Baum entzieht der Atmosphäre CO2.

Wissenschaftler der Oxford University haben das Baumpflanzen zur besten Methode ernannt, um Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre zu binden und der globalen Erwärmung entgegen zu wirken. Eine Analyse des Crowther Lab der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) haben in einer Analyse bestätigt, dass eine massive Wiederaufforstung das effizienteste Mittel im Kampf gegen CO2 wäre.

Bäume sind kinderleicht zu pflanzen, entziehen der Atmosphäre über Jahre CO2 und binden dieses langfristig. Im Durchschnitt rechnen wir mit 10 kg CO2 Bindung pro Baum im Jahr. In den Tropen liegt dieser Wert um ein Vielfaches höher.

Wissenschaftler der Universität Yale und 23 weiteren Universitäten haben sich im Rahmen einer 2015 veröffentlichten Studie mit der Frage beschäftigt, wieviele Bäume es auf der Welt gibt. Die Antwort: 3.000 Milliarden Bäume zählt die Erde! In Zahlen: 3.000.000.000.000! Dies scheint auf den ersten Blick enorm viel, doch die Wissenschaftler haben ebenfalls herausgefunden, dass wir Menschen bereits 46 % (also fast die Hälfte aller Bäume, die es einmal gab) vernichtet haben. Die Studie zeigt weiter, dass wir immer noch rund 15 Milliarden Bäume pro Jahr durch Abholzung verlieren. [Zur Studie, 9,6 MB]

An einem einzigen Tag kann ein großer Baum bis zu 370 Liter Wasser aus dem Boden aufnehmen und in die Atmosphäre freisetzen. Das zusätzlich durch die Blätter der Bäume in Form von Regentropfen aufgefangene Wasser verdampft anschließend und verursacht andernorts neuen Niederschlag. Dieser Prozess verursacht im Jahresdurchschnitt rund 40 % unseres Regens.

Die durch Wolken erzielte Kühlung erfolgt über den sogenannten Albedo-Effekt. Albedo bezeichnet dabei die Fähigkeit von Flächen, die Sonneneinstrahlung zu reflektieren. Wolken sind eine solche Reflektionsfläche. Wenn wir also durch weltweite Aufforstung dazu beitragen können, dass mehr Sonneneinstrahlung zurück ins Weltall reflektiert wird, wirken wir aktiv der Klimakrise entgegen.

Bäume nehmen nicht nur CO2 und andere Treibhausgase wie Kohlenmonoxid oder Schwefeldioxied auf, sondern stoßen auch wertvollen Sauerstoff aus. Ein einzelner Baum kann bis zu 5 kg Luftschadstoffe im Jahr aufnehmen und im gleichen Zeitraum bis zu 130 kg Sauerstoff produzieren.

Seit 2017 tragen wir gemeinsam mit unserem Förderverein zur Initiative “Plant for the Planet” bei: In jedem Frühjahr erhalten unsere Chormitglieder einen im Chorbüro vorgezogenen Setzling. Die Aufgabe lautet, das Bäumchen zu pflegen und im nächsten Frühjahr in die Natur zu pflanzen.

Junge Apfelbaum-Setzlinge im Glas.

Natürlich überlebt nicht jedes Bäumchen seinen ersten Winter. Manch eines ist sicher auch längst einem ahnungslosen Rasenmäher zum Opfer gefallen. Andere wiederum gedeihen den Erzählungen nach prächtig. Dennoch ist die Anzahl der insgesamt gepflanzten Bäume für unser Projekt fast nebensächlich. Entscheidender ist die Sensibilisierung der Kinder (und Eltern) für Umwelt- und Klimafragen.

Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrikanisches Sprichwort)

Share the Meal

Das UN World Food Programme (WFP) ist die führende humanitäre Organisation im Kampf gegen den globalen Hunger. 815 Millionen Menschen haben nicht genug zu essen – das ist jeder neunte Mensch der Weltbevölkerung. Dabei kostet es nur 40 Cent ein hungerndes Kind einen Tag lang zu ernähren. Das WFP hat daher den Hunger zum „größten lösbaren Problem der Welt“ erklärt und die App “ShareTheMeal” entwickelt. Die Idee: Es gibt 20 Mal so viele Smartphone-Nutzer wie hungernde Kinder. Wenn jeder nur ein kleinen Beitrag leistet, können wir die Welt zu einem besseren Ort machen. “ShareTheMeal” macht es daher möglich, mit Kindern in Not überall auf der Welt Mahlzeiten zu “teilen”. Mit nur einem Klick auf dem Handy.

Die konkrete Hilfe durch das UN World Food Programme hängt von der jeweiligen Situation ab.

Wenn Nahrungsmittel auf den Märkten vorhanden sind, die Menschen sich diese jedoch nicht leisten können, werden Bargeld und Gutscheine eingesetzt. Im Libanon erhalten syrische Flüchtlingsfamilien elektronische Gutscheine, mit denen sie in ausgewählten Geschäften Nahrungsmittel kaufen können. Dadurch wird die lokale Wirtschaft gefördert und den Flüchtlingen ermöglicht, überhaupt Nahrungsmittel zu erwerben.

In Notsituationen verteilt das WFP Grundnahrungsmittel wie Reis, Bulgur, Nudeln, Linsen, Zucker, Salz, Öl und Mehl. Kinder, die besonders von Mangel- und Unterernährung betroffen sind, bekommen oftmals Spezialnahrung, wie zum Beispiel mit Nährstoffen angereicherte Kekse, die sie sofort verzehren können.

In stabilen Situationen erhalten Kinder häufig Schulmahlzeiten. Diese bestehen aus einem Frühstück, einem Mittagessen oder zwei Mahlzeiten. Teilweise erhalten Kinder auch Essensrationen zum Mitnehmen. Für viele der Kinder sind dies die einzigen oder die nahrhaftesten Mahlzeiten, die sie zu sich nehmen, und deshalb so entscheidend dafür, dass sie gesund aufwachsen.

ShareTheMeal stellt sicher, dass alle Spenden die Kinder so effizient und effektiv wie möglich erreichen. 4o Cent enthalten dabei alle anfallenden Ausgaben: Zuerst die Nahrungsmittel, der Transport und die Zubereitung der Mahlzeiten für die Kinder, aber auch regelmäßige Kontrollen und andere relevante Kosten. 40 Cent sind dabei der globale Durchschnittspreis, der je nach Situation variieren kann. Wenn die tatsächlichen Kosten niedriger sind, werden die übrigen Mittel natürlich dazu eingesetzt, um zusätzlichen Kindern zu helfen. Administrative Kosten der App werden hingegen durch einen Innovationsfonds des WFP und von privaten Unterstützern und Unternehmen getragen.

Bei ShareTheMeal können Mahlzeiten als Teil eines Teams geteilt werden. So kann man den Hunger gemeinsam mit Freunden, Familie oder Kollegen bekämpfen. Einem bestehenden Team kann man sich anschließen, indem man für das Team spendet. Wer gemeinsam mit der #scholacantorumleipzig spenden möchte, findet unser Team in der App über die Suchfunktion des Community-Tabs. Weitere Infos: Share the Meal – In-App-Teams

Die Zukunft ist offen. Sie ist kein unentrinnbares Schicksal und kein Vermächtnis. Sie kommt nicht einfach über uns. Wir können sie gestalten mit dem, was wir tun und mit dem, was wir nicht tun. (Johannes Rau)

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Inhalt dieser Seite

» Leipzig. Ort der Vielfalt
» UNICEF. Gemeinsam für Kinder
» Plant for the Planet
» Share the Meal
» Bienen- & Schmetterlingswiese
» Obstkorb statt Bonbonglas

Benefizkonzerte in Euro

Neues Rathaus Leipzig
Leipziger Flüchtlingsrat
1.100 EURO (2015)

Nikolaikirche Leipzig
Ökumenische Flüchtlingshilfe
2.700 EURO (2015)

Kirche Tellschütz
Wiederaufbau
850 EURO (2015)

Nikolaikirche Leipzig
Kinderhospiz Bärenherz
1.180 EURO (2016)

Kloster Wechselburg
Hilfsorganisation Nepalmed
1.250 EURO (2016)

Nikolaikirche Leipzig
Lebensberatung EFL
2.380 EURO (2016)

Peterskirche Leipzig
Mission Lifeline Seenotrettung
300 EURO (2016)

Bildermuseum Leipzig
Kinderhilfswerk UNICEF
1.100 Euro (2017)

Nikolaikirche Leipzig
Leipziger Kindertagesstätten
2.100 EURO (2017)

Nikolaikirche Leipzig
Restaurierung Glocken
645 EURO (2018)

Nikolaikirche Leipzig
Lebensberatungsstelle Leipzig
2.914 EURO (2018)

Kath. Kirche Wurzen
Restaurierung Orgel & Geläut
627 EURO (2019)

Bildermuseum Leipzig
Kinderhilfswerk UNICEF
1.518 EURO (2019)

Nikolaikirche Leipzig
Leipziger Telefonseelsorge
3.474 EURO (2019)

Weiterführende Links

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